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Manuel Mischel über seine Schagerl „Berlin“ B- und C-Trompeten Modelle

22.10.2020

Schagerl C-Trp – Berlin:

„Die Berlin C-Trompete ist auf jeden Fall ein Glücksgriff für mich. In allen Lagen ausgeglichen im Klang und vor allem im Orchester immer wieder eine große Freude. Laut und leise, lyrisch oder rustikal, dieses Instrument ist ein Zugpferd im Orchester. Vor allem das romantische Repertoire macht mit diesem Instrument unglaublich viel Spaß zu spielen.“

Schagerl B-Trp – Berlin:

„Meine Berlin B-Trompete ist eine eher Leichte. Vor allem brauche ich diese Trompete für Solo- und Ensemblekonzerte. Die Ansprache ist auf den Punkt und man hat eine Wahnsinns Flexibilität. Die Höhe ist spielend zu erreichen und der runde Ton hilft sich gut mit seinen Kollegen zu mischen.“

Über Manuel:

Manuel Mischel ist koordinierter Erster Trompeter der Symphoniker Hamburg seit 2017.

Der 1992 in Uelzen geborene Trompeter Manuel Mischel erhält seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von acht Jahren im heimischen Posaunenchor. Nach dem Jungstudium bei Prof. Matthias Höfs, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, folgt dort auch das Bachelor-Studium.

Schon in jungen Jahren sammelt Manuel Orchestererfahrungen in den Landesjugendorchestern Niedersachsen und Bremen, dem Landesjugendblasorchester Niedersachsen, dem Bundesjugendorchester, der jungen norddeutschen Philharmonie, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Orchesterakademie und dem Zermatt Musikfestival.

Nach dem Orchesterpraktikum bei den Symphonikern Hamburg, folgen Engagements als Solo-Trompeter bei den Lübecker Philharmonikern und dem philharmonischen Orchester Kiel. Manuel ist in der Spielzeit 2016/2017 Stipendiat der Karajan-Akademie bei den Berliner Philharmonikern und erhält dort Unterricht von Tamás Velenczei und Martin Kretzer. Die Karajan-Akademie verlässt Manuel allerdings vorzeitig um seine Stelle bei den Symphonikern Hamburg anzutreten.

Als Gast spielt Manuel in Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonieorchester, der Hamburgischen Staatsoper, dem Mahler Chamber Orchestra und den Berliner Philharmonikern.

Neben der Orchestertätigkeit engagiert sich Manuel auch solistisch und kammermusikalisch, besonders das Spielen im Blechbläserquintett bereitet ihm großen Spaß. So gründete er 2019 zusammen mit ehemaligen Kollegen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker das Quintett »SpiriladoBrass«.

Manuel ist mehrfacher Preisträger diverser Wettbewerbe, u. a. erster Preisträger des Wettbewerbs der Elise Meyer-Stiftung Hamburg, Bundespreisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert«, sowie erster Preisträger beim internationalen Blechbläserwettbewerb um die Europastadt Passau.

Außerdem ist Manuel Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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Martin Eberle über die Schagerl Bb-Tr. Mod. „LU5A“

14.10.2020

„Seit ich das Trompetenspielen meinen Beruf nennen darf, hab ich ausschließlich auf Vintage-Trompeten gespielt und trotz zahlreicher anderweitiger Versuche auch nur dort gefunden und umsetzten können was meiner Klangvorstellung, meinem Sound entspricht. Ich habe es fast nicht für möglich gehalten ein neues, gut intonierend und funktionierendes Instrument mit Vintage Charakter zu finden – bis ich die LU5A das erste Mal angespielt habe. Dieses Meisterinstrument von Schagerl kombiniert meiner Meinung nach das Beste aus beiden Welten und ist für mich die perfekte Trompete. Danke!“

Martin Eberle – Musiker/Trompeter

Der in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) geboren und aufgewachsene Trompeter Martin Eberle verschrieb sich nach seiner klassischen Ausbildung am Landeskonservatorium für Vorarlberg und der Tätigkeit in diversen symphonischen Orchestern dem Jazz und der improvisierten Musik. Begeistert von den kreativen Ausdrucksmöglichkeiten die ihm dieses Gerne bietet, hat er in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Projekten international auf sich aufmerksam gemacht.

Während seines Studiums an der HKB Bern/Swiss Jazz School initiierte er das Jazzorchester Vorarlberg. 2006 verlagerte er seinen Lebensmittelpunkt nach Wien, wo er seit dem als freischaffender Musiker arbeitet. Neben zahlreichen Engagements in verschiedenen Formationen, gründete er 2009 die viel beachtete und preisgekrönte Band Kompost 3 und das außergewöhnliche schweiz- österreichische Trio Rom|Schaerer|Eberle. Seit 2018 ist er Mitglied des GanymedEnsembles im Kunsthistorischen Museum und dem London Jazz Composers Orchestra. Zu den Hauptprojekten des umtriebigen Musikers zählen die preisgekrönten Avantgarde Popband 5KHD, Die Stottern & Blech sowie seine Tätigkeit als musikalischer Leiter der Soap&Skin Liveband und dem Jazzorchester Vorarlberg.

Internationale Engagements als Solist, erfolgreiche CD Produktionen, Auftragskompositionen, Preisträger internationaler Wettbewerbe und Musikpreise sowie zahlreiche Konzerte mit seinen Formationen in Europa und der ganzen Welt sind Marksteine seines beachtlichen Wirkens. So war Martin Eberle schon in jungen Jahren mehrfacher 1. Preisträger bei österreichischen Landes -und Bundeswettbewerben. Es folgten u.A. der Preis der deutschen Schallplattenkritik 2010 mit der zeitgenössischen Musikformation Studio Dan, der Bremer Jazzpreis 2014 sowie der BAWAG P.S.K. Next Generation Jazz Award mit Kompost3. Und zuletzt im Frühjahr 2020 der internationale Preis Music Moves Europe Talent Award des Eurosonic Noorderslag Festivals und der Amadeus Music Award 2020 in der Kategorie Best Sound mit 5KHD.

Website

www.martineberle.at

Martin Eberle - Lu5a
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Heiko Herrmann – hr Sinfonie Orchester Frankfurt

05.10.2020

Seit wann spielst Du Schagerl-Trompeten und wie bist Du dazu gekommen?

Im Jahre 1999 habe ich die Firma Schagerl und ihre Trompeten für mich neu entdeckt.

Damals war ich im Besitz einer Monke B-Trompete, mit der ich eigentlich im Orchester gut zurechtgekommen bin und die auch meinen klanglichen Vorstellungen entsprach.

Leider war die Trompete hinsichtlich der Intonation unausgewogen und daher für mich persönlich im Zusammenspiel mit Klavier schwer zu beherrschen.

Ich wollte mich aber von meiner ersten festen Stelle im Orchester noch auf andere Stellen bewerben und entschied mich deshalb, noch einmal nach einem neuen Instrument Ausschau zu halten.

Zum damaligen Zeitpunkt war Schagerl in Deutschland meines Wissens nach noch gänzlich unbekannt. In einer Zeitschrift fiel mir aber eine Anzeige der Firma Schagerl auf, die mit Hans Gansch warb.

Hans Gansch kannte ich natürlich von diversen Aufnahmen und ich war im Besitz einer Videokassette mit einem Livemitschnitt der Alpensinfonie (Wiener Philharmoniker) aus Köln.

Diese Aufnahme begeistert mich noch heute! Ich dachte mir, wenn Hans Gansch mit seinem Namen dafürsteht, muss ich diese Trompeten ausprobieren.

So ließ ich mir 1999 eine Schagerl B Classic line zuschicken und war sofort von dem Instrument begeistert. Mein erstes Probespiel auf der Schagerl-Trompete führte direkt zum Erfolg und seit dieser Zeit bin ich Schagerl treu geblieben.

Wer hat Dich in den zurückliegenden Jahren am meisten geprägt und was machst du aktuell?

Großen musikalischen Anteil daran, daß ich heute Trompeter im hr-sinfonieorchester bin haben für mich 3 Personen.

Mein erster Lehrer Helmut Goltermann war Soloposaunist im Stadttheater Gießen. Aus Mangel an freien Plätzen bei einem Trompetenlehrer an der Musikschule Marburg habe ich bei ihm meinen ersten Unterricht bekommen.

Mit viel Ruhe und Geduld hat er mich durch die Jahre begleitet und mir die Welt der Musik eröffnet.

Nach dieser Zeit habe ich mich relativ kurzfristig für ein Trompetenstudium entschieden und nicht lange vor dessen Beginn bei Bernhard Schmid meinen ersten „Trompetenunterricht bei einem Trompeter“ erhalten.

So studierte ich an der Hochschule in Frankfurt bis zum Vordiplom bei Bernhard Schmid und wechselte anschließend an die Hochschule Mannheim zu Prof. Günther Beetz.

In seinem Unterricht lernte ich neben absoluter Professionalität und Vorbereitung besonders die Bedeutung von Klangführung und die Erzeugung von Klangfarben und Detailarbeit schätzen.

Neben diesen 3 Musikern haben mich seit meinem 10. Lebensjahr die Kassetten von Maurice Andre stark beeindruckt und begeistert und heutzutage inspirieren mich natürlich meine unmittelbaren Kollegen im Orchester.

Aktuell und bis hoffentlich zu meiner Rente musiziere ich im hr-sinfonieorchester, spiele gelegentlich Kammermusik mit meinen Kollegen und den Rest der Zeit verbringe ich als Co-Trainer der D-Jugend meines Sohnes Noah von Blau Gelb Frankfurt auf dem Fussballplatz oder genieße die Zeit mit meiner Familie.

Wieso vertraust Du Schagerl-Trompeten und welche Instrumente spielst Du aktuell?

Die Firma Schagerl ist auch nach ihren großen Erfolgen und der großen Nachfrage familiär geblieben. So ist über die Jahre das Vertrauen gewachsen und eine Freundschaft entstanden, die mir als Musiker wichtig ist.

Man kauft ja schließlich nicht einen Kühlschrank oder irgendein starres Produkt, sondern ein Instrument, auf dem man sich ausdrücken will, mit dem man sich im optimalen Fall täglich beschäftigt und bei dem jeder Trompeter ständig auf der Suche nach Verbesserungen ist.

Über die letzten Jahre habe ich mein Instrumentarium mehrfach erneuert und spiele aktuell eine Schagerl B Trompete Berlin und eine Schagerl C Trompete Hörsdorf heavy.

Natürlich habe ich noch meine Schagerl Classic Line sowie eine Schagerl B Trompete D1.

An dieser Stelle sage ich Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung in den mittlerweile 21 zurückliegenden Jahren!

Schöne Grüße nach Mank, Heiko Herrmann

 

 

 

 

 

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NEU! Technische Übungen von Gabor Tarkövi!

08.09.2020

Technische Übungen von Univ. Prof. Gábor Tarkövi

Tonleitern & Akkordzerlegungen in allen Dur- & Moll-Tonarten für Trompete für Studenten und Musikschüler

Aufbau:
Ein Übungsschema, transponiert in alle Dur- und Moll-Tonarten.
Pro Tonart gibt es 8 Übungen mit Tonleitern und Akkordzerlegungen.
Weiters enthält dieses Heft je eine chromatische Akkordübung in Dur und in Moll.

 

***Ab sofort bei uns erhältlich!***

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Webinar mit Gàbor Tarkövi!

17.06.2020

Webinar mit Gàbor Tarkövi
VERSCHOBEN auf Freitag 11. September 2020 – 19:00 Uhr

  • Welche Übungen dürfen in der täglichen Trompetenroutine nicht fehlen?
  • Wie schafft man es, im eigenen Üben den Grundstein für die körperlichen und mentalen Herausforderungen des Trompetenspiels zu legen?
  • Wie bereitet man sich auf ein Probespiel/eine Audition, oder – auch allgemein gesprochen  – auf einen wichtigen Auftritt vor und was sind die Kriterien, die eine Jury am Ende wirklich überzeugen?

Anmeldungen an die Trompeten Academy

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Exklusiv nur bei uns! KR Indigo Trumpet Plunger by Hirschmann

21.07.2020

Hirschman „KR Indigo“ MAX  Trumpet Plunger Mute

Der Hirschman Mutes „KR Indigo“ Plunger Mute ist der Höhepunkt einer jahrzehntelangen Suche nach dem am besten klingenden, bei weitem am besten abgestimmten, am einfachsten zu spielenden, am bequemsten zu haltenden und ausdrucksstärksten Trompetendämpfer, den man für Geld kaufen kann.

Einzigartige Eigenschaften
IN TUNE! – Von niedrig nach hoch, der am besten abgestimmte Plunger aller Zeiten. Es bietet auch eine gleichmäßige Tonhöhe beim Umschalten zwischen offenem und geschlossenem (dichtem) Kolben, was für Ensemblepassagen unerlässlich ist.

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Veranstaltung

Malte Burba wieder in Mank

25.05.2020

Malte Burba Workshop wieder in Mank von 13. bis 15. August 2020

Annmeldungen im Musikhaus Schagerl
Tel: +43 2755 2302 -19

Malte Burba gilt weltweit als der Experte, der das gesamte wissenschaftliche Puzzle aus den Disziplinen Anatomie, Physiologie und Neurologie mit Erkenntnissen der Pneumatik und Grundlagen der Akustik für erfolgreiches Blechblasen zusammengefügt hat. Mit Hilfe eines bahnbrechenden Trainingssystems, das physikalische Notwendigkeiten mit physiologischen Möglichkeiten verbindet, weist er Blechbläsern neue Wege für Ausdauer, Sicherheit im Ansatz und beinahe unbegrenzte Höhe.

Schwerpunkte:

  • Intensivierung des Körperbewusstseins zur Verbesserung der autonomen Körperbeherrschung als Grundlage für die Beherrschung des Instruments
  • Atemtechnik
  • Kontrolle über Stimmlippen, Zunge und Unterkiefer
  • Beherrschung der mimischen Muskulatur
  • Koordination und Synchronisation
  • Übertragung auf das Instrument
  • Psychologische Aspekte
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