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Der Sound des Mostviertels

22.09.2021

Der Sound des Mostviertels
Die Musikinstrumenten-Manufaktur Schagerl in Mank

“Mank is the center of the trumpet making world!“, hat der Jazzmusik-Star James Morrison einmal festgestellt. Bereits in den 1960er-Jahren hat Karl Schagerl Senior in Mank eine Musikalienhandlung mit Reparaturwerkstatt eröffnet, die schnell zu einem Zentrum der pulsierenden Blasmusik-Szene avancierte. Bald erwachte in ihm das Interesse, die Instrumente nicht nur instand zu setzen, sondern diese, in enger Zusammenarbeit mit den Kunden, auch ständig zu verbessern. Erste Versuche Eigenbau-Instrumente herzustellen, ermutigten den Tüftler und eröffneten neue Perspektiven. Der auf dem mächtigen Traditionsfundament der Mostviertler Blasmusik-Kultur aufgebaute Betrieb wurden von den beiden Söhnen Karl und Robert sukzessive in neue Dimensionen geführt. Die Schagerl-Brüder intensivierten die Produktion und gleichzeitig den Kontakt zu den besten ihres Faches und zu internationalen Stars.

Die Filmchronisten besuchten die nach wie vor im Manker Ort Hörsdorf stationierte Manufaktur, die hier über 700 Instrumente jährlich für den Weltmarkt herstellt. Die Art und Weise, wie hier ein eingeschworenes Team in fast schon symbiotischer Zusammenarbeit mit Spitzenmusiker Instrumente in feinster Handarbeit fertigt, ist durchaus als Gesamtkunstwerk zu bezeichnen.

Ein Höhepunkt des Films bildet eine kleine Studio-Session mit Stars aus dem großen Schagerl-Freundeskreis. Direkt im Werkstätten-Gebäude zelebrieren Hans Gansch, Selina Ott und Matthias Kernstock den Sound des Mostviertels, der von der Manker Werkstätte aus, die Welt eroberte.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier: https://www.original.at/filme/der-sound-des-mostviertels/

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Karl Schagerl Senior

15.05.2021

Karl Schagerl, Senior
(13.06.1929 – 13.05.2021)

Our Founder, Karl Schagerl, Senior, a visionary mind and inspiration,  left the Schagerl Family today.

You passed on your love for music and people to us, we will always be grateful for that.

We will miss you infinitely,  but know that you will forever be in our hearts.

Werdegang

Karl wurde am 13. Juni 1929 geboren.

Ab 1935 besuchte Karl die Volksschule und von 1938 bis 1943 die Hauptschule Mank. Nebenbei musste er bei der Landwirtschaft seiner Eltern tatkräftig mithelfen.

Mit 9 Jahren, im Juni 1938 gingen seine Eltern mit ihm zur Aufnahmsprüfung in die neu gegründete Musikschule, um Geige zu lernen und bald kam auch das Akkordeon dazu. Seine Begabung wurde erkannt und was im finanziellen Rahmen möglich war wurde ihm zugestanden.

Ab 1939 bekam er eine Ausbildung für Schlagzeug und ab 1940 lernte er bei Kapellmeister Schubert auch Bassposaune. Die baldige Mitgliedschaft bei der 1. Jugendmusikkapelle in Mank bereitete ihm große Freude.

Karls Berufswunsch war Elektrotechniker oder Instrumentenmacher zu werden. Nach dem Schulabgang war es durch den Krieg unmöglich einen Lehrplatz zu finden. Auch waren die Jahre um und nach dem Krieg von Not und Armut geprägt, dadurch musste er seinen beruflichen Wunsch vorerst aufgeben.

Von 1948 bis 1951 erlernte er bei Meister Josef Dollfuß in Mank, das Wagnergewerbe.

Das Musizieren wurde immer mehr zu einem sehr großen Bestandteil seines Lebens. Bald schon bei der Musikkapelle Mank und ab 1947 wurde er Trompeter bei der berühmten Tanzkapelle „Tönende Sieben“.

Ab 1952 wurde er selbst Kapellmeister der Musikkapelle Mank. Zum Einladen der Musiker für die diversen Auftritte oder Ausrückungen fuhr er mit dem Fahrrad zu jedem einzelnen Musiker- oft bis nach Plankenstein.

Am 3. März 1953 erhielt Karl einen neuen Arbeitsplatz in der Molkerei Mank.

1953 wurde er nach Leo Gansch- dem Bruder von Hans Gansch senior, neuer Kapellmeister der Tanzkapelle „Tönende Sieben“

1956 absolvierte er die Kapellmeisterprüfung und seine Tätigkeit als Kapellmeister der Musikkapelle Mank und bei der Tanzkapelle T7 erfolgte bis 1964.

Um auch im beruflichen Arbeitsfeld weiter voranzukommen absolvierte er 1958 einen 8-monatigen Käsereikurs in Holland.

Im Anschluss daran besuchte Karl die Bundeslehranstalt für Milchwirtschaft in Wolfpassing. Dies war eine sehr strenge und anspruchsvolle Ausbildung. Er absolvierte diese ausgezeichnet und nahm sowohl beruflich als auch für sich persönlich sehr viel davon mit. Die gesunde und bewusste Ernährung war ihm stets ein großes Anliegen und er war mit seinen Ansichten bestimmt oft seiner Zeit voraus.

Trotz der aufwendigen Ausbildung zum Molkereimeister hatte er seinen ersten Berufswunsch nie vergessen. Sein Ziel war neben der Arbeit in der Molkerei auch einen Handel mit Musikinstrumenten zu eröffnen.

Dies konnte er am 25.Juli 1961 mit dem Gewerbeschein zum Handel mit Musikinstrumenten verwirklichen. Mit dem Verkauf von neuen Instrumenten und einem immer größer werdenden Kundenkreis stellte sich der Bedarf von Reparaturen der Instrumente ein. Er bewies großes Geschick und Interesse dies auch selbst zu bewerkstelligen und somit begann zusätzlich eine rege Tätigkeit auf dem Reparatursektor der Instrumente im Haus Nr. 7 in Hörsdorf.

Wenn die umliegenden Kapellen einen Musiker benötigten, war er als Aushelfer mit dem Flügelhorn oder der Trompete gern zu Stelle.

In Summe waren es ca. 20 verschiedene Musikkapellen wo er aushilfsweise mitwirkte. Die Freude am Spielen mit einem Instrument und der Kontakt mit den Musikkollegen war ihm die Mühe immer wert. Die Anreise zu den Veranstaltungen erfolgte lange noch mit dem Fahrrad oder Zug und erst in späteren Jahren mit dem Motorrad. Er war stets dankbar, dies erlebt haben zu dürfen. In den 50-er Jahren spielte er pro Jahr ca. 50 mal.

Neben dem Arbeiten in der Molkerei und dem Musizieren unterrichtete er im  Zeitraum von 1948 bis 1964 ca noch 50 Schüler für den weiteren Bläsernachwuchs für die Musik in Mank.

Seine Unterrichtstätigkeiten wurden alle unentgeltlich von ihm durchgeführt. Zusätzlich kümmerte er sich noch um gute Qualität und Stimmung der Instrumente seiner Schüler.

Im Jahr 1967 absolvierte er die  Musiklehrerprüfung im Fach Klarinette.

Von 1967 bis 1968 war er als Musiklehrer in der Musikschule Melk tätig.

Das aktive musizieren bei der Musikkapelle Mank beendete er im Jahre 1964 und auch die  Tanzkapelle „T7“ wurde aufgelöst.

Die Pflege der guten Beziehungen zu Musikkollegen war ihm stets ein wichtiges Anliegen und so entwickelten sich viele Kollegen zu treuen Kunden.

Die Räumlichkeiten zu Beginn der gewerblichen Tätigkeit waren sehr bescheiden und 1965 konnten sie im Haus Hörsdorf 22  4 Räume beziehen.

Im Jahr 1972 beendete Karl das Arbeitsverhältnis zur Molkerei Mank, beide Berufe waren nicht mehr zu bewältigen. Seine Vollzeitbeschäftigung in der Firma erlaubte nun auch seine Frau anzustellen und als erste Mitarbeiterin wurde Frau Dollfuß Leopoldine ab 1974 im Betrieb beschäftigt.

Im Jahr 1963 wurde ihm von Musikkollegen Robert Göbl der Chorleiterposten des Gesang und Musikvereins Mank angeboten. Dieses Amt hat er mit großer Hingabe fast drei Jahrzehnte inne gehabt. Der Chor vergrößerte sich und neue Mitglieder und Gesangssolisten kamen dazu. Auch gelang es ihm das Musikvereinsorchester zu aktivieren und es folgten viele Weltliche und Kirchliche Auftritte. In den 28 Jahren erarbeiteten sie gemeinsam ein großes Repertoire.

1991 verfasste Karl ein Buch mit dem Titel „Kirchenmusik in Mank“ wo er sich sehr umfangreich dem Thema widmet.

Von 1980 bis 2000 war er als Bratschist Mitglied beim Lehrerorchester Melk-Scheibbs und auch als langjähriges Mitglied bei Musica Spontana tätig.

Im Jänner 1987 gründeten ehemaligen Manker Musik-Kollegen die Kapelle REUNION T7. Er wurde wieder zum Kapellmeister bestellt und in dieser Besetzung spielten ca. 20 Musiker bis 2001 auf verschiedenen kleinen Feierlichkeiten.

1989 mit sechzig Jahren übergab er die Leitung der Firma an seinen Sohn Karl.

Er arbeitete aber weiterhin noch viele Jahre tatkräftig in der Firma mit.

Seine Begeisterung und die Fähigkeiten die er sich mit seinem unermüdlichem Forschergeist und Wissensdrang im Bereich von Entwicklung und Verbesserung von Blas- und Streichinstrumenten aneignete gab er an seine Söhne Johann und Robert weiter.

Er unterstützte und motivierte Robert ab Beginn der Neunzigerjahre beim Entwickeln seiner ersten Trompeten und Flügelhorn Modelle. Das Flügelhorn wurde dann so gut, dass auch sein ehemaliger Lehrling aus der Molkerei Mank „Hans Gansch“ inzwischen Solotrompeter der Wiener Philharmoniker darauf aufmerksam wurde.

Kurze Zeit später besuchte uns dann sein Vater Hans Gansch sen., ehemaliger Musikkollege und damals Kapellmeister der Stadtkapelle Melk mit seinem damals 15zenjährigem Sohn Thomas und erwarb für ihn ein Flügelhorn aus dieser Serie.

In weiterer Folge wurden dann auch die Trompeten mit der wertvollen Hilfe unseres Freundes Hans Gansch auf höchstem Niveau entwickelt. Welches in weiterer Folge viele Orchester auf der ganzen Welt veranlasste auf Schagerl Trompeten zu wechseln. Karl war oft dabei und mit seinen guten Ohren und mit seinem profunden Wissen immer ein guter Ratgeber. Karl und Hans  Gansch kannten sich über 60zig Jahre und ihre Beziehung war von gegenseitigem Respekt und Freundschaft geprägt.

Eine weitere große Leidenschaft von Karl waren die Streichinstrumente, auch hier wurden zahlreiche zahlreiche Violinen, Celli, Kontrabässe und sogar zwei barocke Gamben gebaut. All dies verwirklichte Karl mit seinem Sohn Johann, der ihm hier ein kongenialer Partner war.

Besonders stechen hier zwei Bratschen aus dem Jahr 1990 hervor. Die Maße für die Instrumente wurden davor von Karl persönlich und per Hand von der „MacDonald“ genannten Bratsche von Antoinio Stradivari entnommen, da er den damaligen Besitzer, den Bratschisten des weltberühmten „Amadeus-Quartetts“, Peder Schidlof, persönlich kannte.

Johann fertigte danach die beiden exzellenten und wunderschönen Nachbauten an.

Karl Senior war auch immer mit Freude und Begeisterung bei allen großen und kleinen Firmen feiern und Veranstaltungen dabei, besonders zu erwähnen wäre hier das 40zigjährige Bestandsjubiläum im Jahr 2001. Welches mit zwei großartigen Konzertabenden zusammen mit Freunden und Künstlern im Stadtsaal Mank gefeiert werden durfte.

2008 folgte dann das erste große Internationale Brass Festival in Mank.

Das 50zigjährige Bestandsjubiläum der Firma Schagerl im Jahre 2011 konnte im Rahmen des zweiten großen Brass Festivals im Stift Melk gemeinsam gefeiert werden.

Dies war natürlich eine außergewöhnliche Ehre für die gesamte Familie.

2014 erfolgte wieder im Stift Melk, das dritte Internationale Brass Festival.

Eine besondere Freundschaft entwickelte sich durch diese Veranstaltungen im Stift Melk zum langjährigem Chef der Kultur und Tourismus Abteilung, Pater Martin Rothender. Dies war für Karl in seinen letzten Lebensjahren eine sehr große Bereicherung, da Karl Junior gemeinsam mit Pater Martin viele schöne musikalische Projekte verwirklichte und Karl Senior stets als aufmerksamer Zuhörer mit großer Begeisterung dabei war.

Artikel aus der NÖN:

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1952 - 1964
1952 - 1964
1946 - 1964
1946 - 1964
25 Jahre Schagerl
25 Jahre Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
Thomas Gansch und KS Junior
Thomas Gansch und KS Junior
Karl Schagerl Senior
Karl Schagerl Senior
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30.03.2021

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Interview with Gábor Tarkövi

04.03.2020

Gábor, what are your earliest memories about the Schagerl brand? When and how did the first meeting happen?

Back in 1995 I was lucky enough to become a member of the world famous Pro Brass wind ensemble. Back in the day the ensemble had several Hungarian members and it was a real joy playing with them. But for me the most amazing thing was playing alongside the great trumpet artist Hans Gansch. I had the fortune to know Hans already before – about 6 months earlier I became his student.  I could take lessons from him at the Vienna Opera House and that was a really amazing experience for me. Back then Hans did not teach officially yet, he was the principal trumpet player of the Vienna Philharmonic Orchestra.

I can tell you that those few meetings with Hans improved my playing considerably.

With Pro Brass we’ve been touring Austria, and in 1995 we had a concert in Mank. Following the morning rehearsal Hans said: “Let’s visit Schagerl’s place, maybe he has something interesting to show us.”

When we got to Hörsdorf I had the feeling that for Hans it was like going home.

Karl Schagerl senior and Hans Gansch senior have been friends and colleagues for a long time. Hans Gansch senior used to be the conductor of the brass band in a nearby village where the members of the two families played together: Hans Gansch junior and the two sons of Karl Schagerl, the younger Karl and Robert. Karl Schagerl sen. is a real genius, he is good at everything he does. Back then he built and repaired brass and woodwind instruments, and also violins. He founded his own company in 1961. This was the predecessor of Schagerl Musikhaus. Here he repaired all kind of musical instruments.  When he retired his son Karl junior took over the business. In the meantime the younger son Robert has become a professional maker of brasswind instruments. Whenever we visited them we had the chance to try his newest instruments. Hans has always been enthusiastic about Robert’s activity and supported him with hints and ideas. When Hans and myself visited them together they asked me too what I thought.

So slowly I became a “family member” as well.

How did you finally become an owner yourself, what was your first Schagerl instrument?

Next summer Hans showed up at a Pro Brass rehearsal with a Bb and a C trumpet in his hands. He said: “Try them, these are really good!”. Robert made 2 pairs, one for Hans and one for me. This was the moment I became a Schagerl user.

So I got my very first Schagerl instruments in 1996 and they made me happy from the very first moment.

After that the Schagerl brand went through a serious evolution. At the beginning there was the Classic Line and the Jazz Line. The rotary and the piston. One Bb and C of each. It was like that until around 1999. These trumpets were absolutely successful. But later some musicians were looking for a little bigger, or little smaller models as well. That was when the Vienna model came out, and then the W-2001. These were a little different from original models.  Then the trumpets marked D1 and D2 followed. D standing for “Deutsch” (German system). These were a little larger then the Vienna.

I played a Classic Line Bb till 2015, liked it a lot, this was the trumpet I won my auditions with.

How did you become a Schagerl endorser? What kind of tasks, obligations, benefits does this status come with?

I think this comes with the career of the musician. If someone makes a really nice instrument, and the musician playing it wins the audition an gets a good job, not only the musician becomes more famous also his instrument. I’m always watching which trumpets the young musicians are playing who win auditions. And those are the ones I’m recommending to others, the ones that are worth purchasing. By becoming the principal trumpeter of the Bayern Radio Symphony Orchestra in 1999, not only I became more famous, but also the Schagerl brand. So the reason I became an endorser is that I got better and better jobs as principal trumpeter at top orchestras.

In 2004 I won the job at the Berliner Philharmoniker as co-principal trumpet player with my fellow countryman Tamás Velenczei who also played Schagerl trumpets. It was a fantastic new experience, not only for Tamás and myself, but also for the people making our instruments.

It is also important to mention, however, that the very first great Schagerl trumpets were made under the guidance of Hans Gansch, a world famous and very influential artist. Not much later his brother Thomas Gansch and his ensemble Mnozil Brass did a great job for the brand too.

A long story short: I became an endorser due to my professional career.

During those 24 years we have been working together, the people at Schagerl and myself became very close friends.

What kind of privileges does this come with?

As a student of the academy I’ve been daydreaming about trumpets custom made for me. I’m so happy this dream of mine came true.

What is your personal role in the process of developing? How about the “Berlin” model? Tell us the story please!

In 2011 the company was ready to produce each and every part of their instruments locally. The idea was to have more control over quality – and this was a good idea. This was the moment when we started thinking about a new model.  There was the “Hans Gansch” trumpet, and Karl wanted to have a “Gábor Tarkövi” model as well. I did not like the idea, therefore I recommended to call it “Berlin” instead. It is important to underline that without the help of (sales manager) Michael Schiller the trumpet would not be as good as it is. He was helping a lot during the whole process. At the beginning I also asked Hans Gansch quite frequently what he thinks, he helped a lot too. But, of course, it was Robert who actually built the instruments, therefore I tried to cooperate with him as intensively as it was possible.

We started the innovation process with the Bb. The Bb’s we developed are really very good, students of famous professors are winning good jobs with them.  A couple of years ago we started working on the C trumpet as well – with very good results. A big plus is that the experts working at the factory are absolutely open minded. Whatever my problem is, they never say “OK, but this trumpet is just fine as it is”. They rather make efforts to make the instrument even better, and this is very important.

How do you see the future of the company?

I think this interview makes it clear that since the ‘90s the Schagerl brand is a big success story. And I’m absolutely sure this will remain as it is for many years to come. It is a great pleasure for me to be part of this success.