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Karl Schagerl Senior

15.05.2021

Karl Schagerl, Senior
(13.06.1929 – 13.05.2021)

Our Founder, Karl Schagerl, Senior, a visionary mind and inspiration,  left the Schagerl Family today.

You passed on your love for music and people to us, we will always be grateful for that.

We will miss you infinitely,  but know that you will forever be in our hearts.

Werdegang

Karl wurde am 13. Juni 1929 geboren.

Ab 1935 besuchte Karl die Volksschule und von 1938 bis 1943 die Hauptschule Mank. Nebenbei musste er bei der Landwirtschaft seiner Eltern tatkräftig mithelfen.

Mit 9 Jahren, im Juni 1938 gingen seine Eltern mit ihm zur Aufnahmsprüfung in die neu gegründete Musikschule, um Geige zu lernen und bald kam auch das Akkordeon dazu. Seine Begabung wurde erkannt und was im finanziellen Rahmen möglich war wurde ihm zugestanden.

Ab 1939 bekam er eine Ausbildung für Schlagzeug und ab 1940 lernte er bei Kapellmeister Schubert auch Bassposaune. Die baldige Mitgliedschaft bei der 1. Jugendmusikkapelle in Mank bereitete ihm große Freude.

Karls Berufswunsch war Elektrotechniker oder Instrumentenmacher zu werden. Nach dem Schulabgang war es durch den Krieg unmöglich einen Lehrplatz zu finden. Auch waren die Jahre um und nach dem Krieg von Not und Armut geprägt, dadurch musste er seinen beruflichen Wunsch vorerst aufgeben.

Von 1948 bis 1951 erlernte er bei Meister Josef Dollfuß in Mank, das Wagnergewerbe.

Das Musizieren wurde immer mehr zu einem sehr großen Bestandteil seines Lebens. Bald schon bei der Musikkapelle Mank und ab 1947 wurde er Trompeter bei der berühmten Tanzkapelle „Tönende Sieben“.

Ab 1952 wurde er selbst Kapellmeister der Musikkapelle Mank. Zum Einladen der Musiker für die diversen Auftritte oder Ausrückungen fuhr er mit dem Fahrrad zu jedem einzelnen Musiker- oft bis nach Plankenstein.

Am 3. März 1953 erhielt Karl einen neuen Arbeitsplatz in der Molkerei Mank.

1953 wurde er nach Leo Gansch- dem Bruder von Hans Gansch senior, neuer Kapellmeister der Tanzkapelle „Tönende Sieben“

1956 absolvierte er die Kapellmeisterprüfung und seine Tätigkeit als Kapellmeister der Musikkapelle Mank und bei der Tanzkapelle T7 erfolgte bis 1964.

Um auch im beruflichen Arbeitsfeld weiter voranzukommen absolvierte er 1958 einen 8-monatigen Käsereikurs in Holland.

Im Anschluss daran besuchte Karl die Bundeslehranstalt für Milchwirtschaft in Wolfpassing. Dies war eine sehr strenge und anspruchsvolle Ausbildung. Er absolvierte diese ausgezeichnet und nahm sowohl beruflich als auch für sich persönlich sehr viel davon mit. Die gesunde und bewusste Ernährung war ihm stets ein großes Anliegen und er war mit seinen Ansichten bestimmt oft seiner Zeit voraus.

Trotz der aufwendigen Ausbildung zum Molkereimeister hatte er seinen ersten Berufswunsch nie vergessen. Sein Ziel war neben der Arbeit in der Molkerei auch einen Handel mit Musikinstrumenten zu eröffnen.

Dies konnte er am 25.Juli 1961 mit dem Gewerbeschein zum Handel mit Musikinstrumenten verwirklichen. Mit dem Verkauf von neuen Instrumenten und einem immer größer werdenden Kundenkreis stellte sich der Bedarf von Reparaturen der Instrumente ein. Er bewies großes Geschick und Interesse dies auch selbst zu bewerkstelligen und somit begann zusätzlich eine rege Tätigkeit auf dem Reparatursektor der Instrumente im Haus Nr. 7 in Hörsdorf.

Wenn die umliegenden Kapellen einen Musiker benötigten, war er als Aushelfer mit dem Flügelhorn oder der Trompete gern zu Stelle.

In Summe waren es ca. 20 verschiedene Musikkapellen wo er aushilfsweise mitwirkte. Die Freude am Spielen mit einem Instrument und der Kontakt mit den Musikkollegen war ihm die Mühe immer wert. Die Anreise zu den Veranstaltungen erfolgte lange noch mit dem Fahrrad oder Zug und erst in späteren Jahren mit dem Motorrad. Er war stets dankbar, dies erlebt haben zu dürfen. In den 50-er Jahren spielte er pro Jahr ca. 50 mal.

Neben dem Arbeiten in der Molkerei und dem Musizieren unterrichtete er im  Zeitraum von 1948 bis 1964 ca noch 50 Schüler für den weiteren Bläsernachwuchs für die Musik in Mank.

Seine Unterrichtstätigkeiten wurden alle unentgeltlich von ihm durchgeführt. Zusätzlich kümmerte er sich noch um gute Qualität und Stimmung der Instrumente seiner Schüler.

Im Jahr 1967 absolvierte er die  Musiklehrerprüfung im Fach Klarinette.

Von 1967 bis 1968 war er als Musiklehrer in der Musikschule Melk tätig.

Das aktive musizieren bei der Musikkapelle Mank beendete er im Jahre 1964 und auch die  Tanzkapelle „T7“ wurde aufgelöst.

Die Pflege der guten Beziehungen zu Musikkollegen war ihm stets ein wichtiges Anliegen und so entwickelten sich viele Kollegen zu treuen Kunden.

Die Räumlichkeiten zu Beginn der gewerblichen Tätigkeit waren sehr bescheiden und 1965 konnten sie im Haus Hörsdorf 22  4 Räume beziehen.

Im Jahr 1972 beendete Karl das Arbeitsverhältnis zur Molkerei Mank, beide Berufe waren nicht mehr zu bewältigen. Seine Vollzeitbeschäftigung in der Firma erlaubte nun auch seine Frau anzustellen und als erste Mitarbeiterin wurde Frau Dollfuß Leopoldine ab 1974 im Betrieb beschäftigt.

Im Jahr 1963 wurde ihm von Musikkollegen Robert Göbl der Chorleiterposten des Gesang und Musikvereins Mank angeboten. Dieses Amt hat er mit großer Hingabe fast drei Jahrzehnte inne gehabt. Der Chor vergrößerte sich und neue Mitglieder und Gesangssolisten kamen dazu. Auch gelang es ihm das Musikvereinsorchester zu aktivieren und es folgten viele Weltliche und Kirchliche Auftritte. In den 28 Jahren erarbeiteten sie gemeinsam ein großes Repertoire.

1991 verfasste Karl ein Buch mit dem Titel „Kirchenmusik in Mank“ wo er sich sehr umfangreich dem Thema widmet.

Von 1980 bis 2000 war er als Bratschist Mitglied beim Lehrerorchester Melk-Scheibbs und auch als langjähriges Mitglied bei Musica Spontana tätig.

Im Jänner 1987 gründeten ehemaligen Manker Musik-Kollegen die Kapelle REUNION T7. Er wurde wieder zum Kapellmeister bestellt und in dieser Besetzung spielten ca. 20 Musiker bis 2001 auf verschiedenen kleinen Feierlichkeiten.

1989 mit sechzig Jahren übergab er die Leitung der Firma an seinen Sohn Karl.

Er arbeitete aber weiterhin noch viele Jahre tatkräftig in der Firma mit.

Seine Begeisterung und die Fähigkeiten die er sich mit seinem unermüdlichem Forschergeist und Wissensdrang im Bereich von Entwicklung und Verbesserung von Blas- und Streichinstrumenten aneignete gab er an seine Söhne Johann und Robert weiter.

Er unterstützte und motivierte Robert ab Beginn der Neunzigerjahre beim Entwickeln seiner ersten Trompeten und Flügelhorn Modelle. Das Flügelhorn wurde dann so gut, dass auch sein ehemaliger Lehrling aus der Molkerei Mank „Hans Gansch“ inzwischen Solotrompeter der Wiener Philharmoniker darauf aufmerksam wurde.

Kurze Zeit später besuchte uns dann sein Vater Hans Gansch sen., ehemaliger Musikkollege und damals Kapellmeister der Stadtkapelle Melk mit seinem damals 15zenjährigem Sohn Thomas und erwarb für ihn ein Flügelhorn aus dieser Serie.

In weiterer Folge wurden dann auch die Trompeten mit der wertvollen Hilfe unseres Freundes Hans Gansch auf höchstem Niveau entwickelt. Welches in weiterer Folge viele Orchester auf der ganzen Welt veranlasste auf Schagerl Trompeten zu wechseln. Karl war oft dabei und mit seinen guten Ohren und mit seinem profunden Wissen immer ein guter Ratgeber. Karl und Hans  Gansch kannten sich über 60zig Jahre und ihre Beziehung war von gegenseitigem Respekt und Freundschaft geprägt.

Eine weitere große Leidenschaft von Karl waren die Streichinstrumente, auch hier wurden zahlreiche zahlreiche Violinen, Celli, Kontrabässe und sogar zwei barocke Gamben gebaut. All dies verwirklichte Karl mit seinem Sohn Johann, der ihm hier ein kongenialer Partner war.

Besonders stechen hier zwei Bratschen aus dem Jahr 1990 hervor. Die Maße für die Instrumente wurden davor von Karl persönlich und per Hand von der „MacDonald“ genannten Bratsche von Antoinio Stradivari entnommen, da er den damaligen Besitzer, den Bratschisten des weltberühmten „Amadeus-Quartetts“, Peder Schidlof, persönlich kannte.

Johann fertigte danach die beiden exzellenten und wunderschönen Nachbauten an.

Karl Senior war auch immer mit Freude und Begeisterung bei allen großen und kleinen Firmen feiern und Veranstaltungen dabei, besonders zu erwähnen wäre hier das 40zigjährige Bestandsjubiläum im Jahr 2001. Welches mit zwei großartigen Konzertabenden zusammen mit Freunden und Künstlern im Stadtsaal Mank gefeiert werden durfte.

2008 folgte dann das erste große Internationale Brass Festival in Mank.

Das 50zigjährige Bestandsjubiläum der Firma Schagerl im Jahre 2011 konnte im Rahmen des zweiten großen Brass Festivals im Stift Melk gemeinsam gefeiert werden.

Dies war natürlich eine außergewöhnliche Ehre für die gesamte Familie.

2014 erfolgte wieder im Stift Melk, das dritte Internationale Brass Festival.

Eine besondere Freundschaft entwickelte sich durch diese Veranstaltungen im Stift Melk zum langjährigem Chef der Kultur und Tourismus Abteilung, Pater Martin Rothender. Dies war für Karl in seinen letzten Lebensjahren eine sehr große Bereicherung, da Karl Junior gemeinsam mit Pater Martin viele schöne musikalische Projekte verwirklichte und Karl Senior stets als aufmerksamer Zuhörer mit großer Begeisterung dabei war.

Artikel aus der NÖN:

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1952 - 1964
1952 - 1964
1946 - 1964
1946 - 1964
25 Jahre Schagerl
25 Jahre Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
25 Jahre Musikhaus Schagerl
Thomas Gansch und KS Junior
Thomas Gansch und KS Junior
Karl Schagerl Senior
Karl Schagerl Senior
Schagerl Artists Schagerl Product

Jürgen Ellensohn über seine Schagerl Instrumente

02.12.2020

Seit wann spielst du Schagerl Trompeten?
Ich habe 2001 mit der W 2001 meine erste Schagerl-Trompete gekauft.

Wie bist du zu Schagerl gekommen?
Damals habe ich bei Hans Gansch an der Universität Mozarteum Salzburg studiert. Da war es natürlich naheliegend, dass ich auch die Instrumente der Firma Schagerl ausprobiere.

Warum spielst du Schagerl Trompeten?
Als ich begonnen habe die Instrumente der Firma Schagerl zu spielen, habe ich festgestellt dass sie für mich einerseits einen besonderen Klang haben und andererseits mir die Möglichkeit geben frei zu musizieren. Über die Jahre hat sich mit den diversen Mitarbeitern der Firma Schagerl eine Freundschaft entwickelt. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen die Instrumente zu spielen.

Welche Instrumente hast du im Einsatz?
Ich habe noch heute die W 2001 Bb-Trompete. Natürlich habe ich mit der Berlin Heavy aber auch noch eine andere Bb-Trompete.
Im Orchester spiele ich hauptsächlich die Hörsdorf-Heavy C Trompete. Außerdem habe ich noch eine Aglea Perinet Bb-Trompete.
Instrumente wie die Hans Gansch, Hörsdorf Heavy B-Trompeten oder Hörsdorf C-Trompete habe ich gerne an meine Studenten weitergegeben.

Wer hat dich in deiner Karriere geprägt?
Natürlich haben mich meine beiden Lehrer Lothar Hilbrand und Hans Gansch sehr geprägt. Vor allem die klangvorstellung von Hans ist heute noch die Messlatte meiner täglichen Arbeit.

Wo spielst bzw. unterrichtest du aktuell?
Ich bin seit 2005 Solotrompeter im hr-Sinfonieorchester / Frankfurt Radio Symphony, Mitglied bei Pro Brass und regelmäßig Aushilfe in vielen anderen Orchestern. Seit 2019 bin ich nun Professor an der Hochschule für Musik Würzburg.

Jürgen Ellensohn
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Lukas Zeilinger über seine Schagerl „James Morrison“ Trompete und sein „Apredato“ Mundstück

30.11.2020

Schagerl James Morrison

Für mich als Orchestertrompeter und Hobby-Jazzer ist die Schagerl James Morrison eine wunderbare Bereicherung im Instrumentarium. Im Gegensatz zu vielen anderen Perinettrompeten lässt sie sich in vielerlei Hinsicht unglaublich angenehm und leicht bedienen. Dieses äußert sich zum Einen in einem facettenreichen Klangfarbenspektrum, welches die Trompete von „klar und präsent“ bis „warm und weich“ zulässt, sowie in einem sehr angenehmen Spielwiderstand und einer äußerst ausgewogenen Intonation, die sich sogar bei Mundstücken mit großer Rückbohrung als stabil erweist.

Das Spielen von schönen Melodien und Linien macht unglaublich Spaß und geht dabei leichter von der Hand, als bisher auf anderen Perinettrompeten erfahren. Ihr Einsatz ist von technisch anspruchsvoller Sololiteratur über schneidig druckvolle Bigbandphrasen bis hin zu Orchesterliteratur, etwa einer lyrischen Stelle wie „Don Pasquale“, problemlos möglich und unterstreicht einmal mehr das Facettenreichtum dieser tollen Trompete!

Das Ergebnis dieser vielen tollen Eigenschaften überzeugten mich schließlich zum Kauf meiner neuen Trompete des Schagerl Teams.

Schagerl Apredato 15E4

Das Schagerl 15E4 Apredato hat einige Vorteile gegenüber dem Standart 15E4

Eine große Überraschung und neue Erfahrung war für mich die Apredatoausführung meines Mundstückes „Yamaha 15E4“. Das mir so lang bekannte Mundstück war aufgrund der vielen neuen Spieleigenschaften nur noch schwer wiederzuerkennen. Lange habe ich nach einer wirklichen Alternative gesucht, die noch mehr meinem eigenen Spielgefühl und der damit verbundenen Tonvorstellung einhergeht – leider ohne Erfolg.

Die Apredatomodifikation meines Mundstückes hat mit seinem besseren Tonkern und der verbesserten Ansprache nicht nur mich selbst, sondern auch meine Kollegen im Orchestergraben und von der Bühne überzeugt. Die stabilere Luftführung und der angenehme Widerstand reichern das Obertonspektrum in jeder Dynamik deutlich an und verbessern das „Einrasten“ der Töne. Vor allem auf der Drehventiltrompete macht sich das höhere Gewicht des Mundstücks bemerkbar – positiv! Denn dort kann dadurch ein Ausgleich zu den sonst gewichtsmäßig vorderlastigen Trompeten geschaffen werden, aus dem mehr Balance bei der Haltung und an den Lippen hervorgeruft.

Vita

Lukas Zeilinger, gebürtiger Niederösterreicher, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht bei Professor Gerhard Banco an der Musikschule in Münichreith am Ostrong. Schon während der Schulzeit begann er ein Vorstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Johann Plank. Nach seiner Matura folgte der Militärdienst bei der Militärmusik Niederösterreich. Während dieser Zeit studierte er zusätzlich Trompete bei Johann Plank. Beim nationalen österreichischen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum” erhielt er einen zweiten Preis und wechselte anschließend an das Salzburger Mozarteum, wo er bei Prof. Hans Gansch, dem 1. Trompeter der Wiener Philharmoniker, sein Studium fortsetzte.

2010 gewann Lukas Zeilinger die Stelle als Solotrompeter in der Bad Reichenhaller Philharmonie. 2013, kurz nach seinem Studienabschluss, wechselte er dann ins Staatsorchester Mainz. Seit 2016 ist Lukas Zeilinger Solotrompeter am Nationaltheater Mannheim. Ab Herbst 2021 wird er wiederum als Solotrompeter am Staatstheater Nürnberg tätig sein.

Darüber hinaus gastiert er regelmäßig bei anderen namhaften Klangkörpern wie der Bayerischen Staatsoper, dem Gürzenich Orchester Köln oder dem Staatstheater Darmstadt und Wiesbaden.

Seit 2019 hat er einen Lehrauftrag für Trompete an der Hochschule für Musik in Saarbrücken inne.

Lukas Zeilinger

James Morrison Instruments

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Thomas Hammerschmidt über sein Schagerl „Berlin Heavy Z“ Bb-Trompeten Modell

09.11.2020
Beitragsbild

Seit wann spielst Du Schagerl-Trompeten und wie bist Du dazu gekommen?

Als ich an der Kunstuniversität Graz 1998 bei Prof. Uwe Köller mein Studium im Fach Trompete begann, suchte ich nach einer meinen Vorstellungen entsprechenden Trompete. Ich hatte schon einige Trompeten von verschiedenen Herstellern getestet aber das richtige Instrument noch nicht gefunden. Ein guter Freund, der in Wien bei Frau Prof. Carole Dawn Reinhart studierte, schwärmte von seiner Schagerl B – Trompete, die er kürzlich gekauft hatte. Ich machte mich daraufhin auf den Weg nach Mank und fühlte mich in Hörsdorf vom ersten Moment an gut beraten. Die Mitarbeiter der Firma Schagerl nahmen meine Anliegen ernst und kamen mir mit Respekt entgegen. Die Zuvorkommenheit und Professionalität hat mich sehr beeindruck und ist mir bis heute sehr positiv in Erinnerung geblieben. Am Ende des Tages hatte ich ein zu mir passendes Instrument gefunden.

Wer hat Dich in den zurückliegenden Jahren am meisten geprägt und was machst du aktuell?

Meine ersten Töne auf der Trompete lernte ich bei meinem Vater, Gustav Hammerschmidt, und später genoss ich den Unterricht bei Hr. Franz Steiner an der Musikschule Wr. Neustadt. Später haben Hr. Prof. Uwe Köller (Kunstuniversität Graz) und Hr.Tamas Velenczei (Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker) einen wesentlichen Anteil dazu beigetragen, dass ich heute meinen Lebensunterhalt als professioneller Musiker verdienen darf. Ihre fachlichen, pädagogischen und menschlichen Kompetenzen prägten meinen Weg zum Profi-Musiker entscheidend mit. Die Zeit an der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker und die zehn Jahre, die ich im Orchestra Mozart unter der Leitung von Maestro Claudio Abbado spielen durfte, haben mich mit Sicherheit auch sehr geprägt und meinen Stil, wie ich heute im Orchester Trompete spiele, sehr beeinflusst. Der Klang der Trompetengruppe der Berliner Philharmoniker hallt noch heute nach. Gegenwärtig spiele ich als Solo-Trompeter an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg, im Orchester der Duisburger Philharmoniker nach wie vor mit Begeisterung Trompete.

Wieso vertraust Du Schagerl-Trompeten
und welche Instrumente spielst Du aktuell?

Aktuell spiele ich eine Schagerl C – Trompete (Wiener Modell) aus dem Jahr 2001 und eine Schagerl B – Trompete (Modell Berlin Heavy Z). Die Instrumente der Firma Schagerl kommen meinen Bedürfnissen als Orchestermusiker sehr entgegen. Die leichte Ansprache, der obertonreiche Klang und die ausgezeichnete Intonation sind für mich die ausschlaggebenden Argumente, warum ich seit über 20 Jahren die Instrumente der Firma Schagerl spiele. Die Meisterwerkstatt Schagerl und ihre Mitarbeiter leben für mich noch nach 20 Jahren ihre Firmenphilosophie: Professionalität, Engagement, Kundenzentriertheit und Freundlichkeit. Danke!

Foto T.H. Kopie
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Manuel Mischel über seine Schagerl „Berlin“ B- und C-Trompeten Modelle

22.10.2020

Schagerl C-Trp – Berlin:

„Die Berlin C-Trompete ist auf jeden Fall ein Glücksgriff für mich. In allen Lagen ausgeglichen im Klang und vor allem im Orchester immer wieder eine große Freude. Laut und leise, lyrisch oder rustikal, dieses Instrument ist ein Zugpferd im Orchester. Vor allem das romantische Repertoire macht mit diesem Instrument unglaublich viel Spaß zu spielen.“

Schagerl B-Trp – Berlin:

„Meine Berlin B-Trompete ist eine eher Leichte. Vor allem brauche ich diese Trompete für Solo- und Ensemblekonzerte. Die Ansprache ist auf den Punkt und man hat eine Wahnsinns Flexibilität. Die Höhe ist spielend zu erreichen und der runde Ton hilft sich gut mit seinen Kollegen zu mischen.“

Über Manuel:

Manuel Mischel ist koordinierter Erster Trompeter der Symphoniker Hamburg seit 2017.

Der 1992 in Uelzen geborene Trompeter Manuel Mischel erhält seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von acht Jahren im heimischen Posaunenchor. Nach dem Jungstudium bei Prof. Matthias Höfs, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, folgt dort auch das Bachelor-Studium.

Schon in jungen Jahren sammelt Manuel Orchestererfahrungen in den Landesjugendorchestern Niedersachsen und Bremen, dem Landesjugendblasorchester Niedersachsen, dem Bundesjugendorchester, der jungen norddeutschen Philharmonie, sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Orchesterakademie und dem Zermatt Musikfestival.

Nach dem Orchesterpraktikum bei den Symphonikern Hamburg, folgen Engagements als Solo-Trompeter bei den Lübecker Philharmonikern und dem philharmonischen Orchester Kiel. Manuel ist in der Spielzeit 2016/2017 Stipendiat der Karajan-Akademie bei den Berliner Philharmonikern und erhält dort Unterricht von Tamás Velenczei und Martin Kretzer. Die Karajan-Akademie verlässt Manuel allerdings vorzeitig um seine Stelle bei den Symphonikern Hamburg anzutreten.

Als Gast spielt Manuel in Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonieorchester, der Hamburgischen Staatsoper, dem Mahler Chamber Orchestra und den Berliner Philharmonikern.

Neben der Orchestertätigkeit engagiert sich Manuel auch solistisch und kammermusikalisch, besonders das Spielen im Blechbläserquintett bereitet ihm großen Spaß. So gründete er 2019 zusammen mit ehemaligen Kollegen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker das Quintett »SpiriladoBrass«.

Manuel ist mehrfacher Preisträger diverser Wettbewerbe, u. a. erster Preisträger des Wettbewerbs der Elise Meyer-Stiftung Hamburg, Bundespreisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert«, sowie erster Preisträger beim internationalen Blechbläserwettbewerb um die Europastadt Passau.

Außerdem ist Manuel Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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Schagerl Artists

Martin Eberle über die Schagerl Bb-Tr. Mod. „LU5A“

14.10.2020

„Seit ich das Trompetenspielen meinen Beruf nennen darf, hab ich ausschließlich auf Vintage-Trompeten gespielt und trotz zahlreicher anderweitiger Versuche auch nur dort gefunden und umsetzten können was meiner Klangvorstellung, meinem Sound entspricht. Ich habe es fast nicht für möglich gehalten ein neues, gut intonierend und funktionierendes Instrument mit Vintage Charakter zu finden – bis ich die LU5A das erste Mal angespielt habe. Dieses Meisterinstrument von Schagerl kombiniert meiner Meinung nach das Beste aus beiden Welten und ist für mich die perfekte Trompete. Danke!“

Martin Eberle – Musiker/Trompeter

Der in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) geboren und aufgewachsene Trompeter Martin Eberle verschrieb sich nach seiner klassischen Ausbildung am Landeskonservatorium für Vorarlberg und der Tätigkeit in diversen symphonischen Orchestern dem Jazz und der improvisierten Musik. Begeistert von den kreativen Ausdrucksmöglichkeiten die ihm dieses Gerne bietet, hat er in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Projekten international auf sich aufmerksam gemacht.

Während seines Studiums an der HKB Bern/Swiss Jazz School initiierte er das Jazzorchester Vorarlberg. 2006 verlagerte er seinen Lebensmittelpunkt nach Wien, wo er seit dem als freischaffender Musiker arbeitet. Neben zahlreichen Engagements in verschiedenen Formationen, gründete er 2009 die viel beachtete und preisgekrönte Band Kompost 3 und das außergewöhnliche schweiz- österreichische Trio Rom|Schaerer|Eberle. Seit 2018 ist er Mitglied des GanymedEnsembles im Kunsthistorischen Museum und dem London Jazz Composers Orchestra. Zu den Hauptprojekten des umtriebigen Musikers zählen die preisgekrönten Avantgarde Popband 5KHD, Die Stottern & Blech sowie seine Tätigkeit als musikalischer Leiter der Soap&Skin Liveband und dem Jazzorchester Vorarlberg.

Internationale Engagements als Solist, erfolgreiche CD Produktionen, Auftragskompositionen, Preisträger internationaler Wettbewerbe und Musikpreise sowie zahlreiche Konzerte mit seinen Formationen in Europa und der ganzen Welt sind Marksteine seines beachtlichen Wirkens. So war Martin Eberle schon in jungen Jahren mehrfacher 1. Preisträger bei österreichischen Landes -und Bundeswettbewerben. Es folgten u.A. der Preis der deutschen Schallplattenkritik 2010 mit der zeitgenössischen Musikformation Studio Dan, der Bremer Jazzpreis 2014 sowie der BAWAG P.S.K. Next Generation Jazz Award mit Kompost3. Und zuletzt im Frühjahr 2020 der internationale Preis Music Moves Europe Talent Award des Eurosonic Noorderslag Festivals und der Amadeus Music Award 2020 in der Kategorie Best Sound mit 5KHD.

Website

www.martineberle.at

Martin Eberle - Lu5a
Schagerl Artists

Heiko Herrmann – hr Sinfonie Orchester Frankfurt

05.10.2020

Seit wann spielst Du Schagerl-Trompeten und wie bist Du dazu gekommen?

Im Jahre 1999 habe ich die Firma Schagerl und ihre Trompeten für mich neu entdeckt.

Damals war ich im Besitz einer Monke B-Trompete, mit der ich eigentlich im Orchester gut zurechtgekommen bin und die auch meinen klanglichen Vorstellungen entsprach.

Leider war die Trompete hinsichtlich der Intonation unausgewogen und daher für mich persönlich im Zusammenspiel mit Klavier schwer zu beherrschen.

Ich wollte mich aber von meiner ersten festen Stelle im Orchester noch auf andere Stellen bewerben und entschied mich deshalb, noch einmal nach einem neuen Instrument Ausschau zu halten.

Zum damaligen Zeitpunkt war Schagerl in Deutschland meines Wissens nach noch gänzlich unbekannt. In einer Zeitschrift fiel mir aber eine Anzeige der Firma Schagerl auf, die mit Hans Gansch warb.

Hans Gansch kannte ich natürlich von diversen Aufnahmen und ich war im Besitz einer Videokassette mit einem Livemitschnitt der Alpensinfonie (Wiener Philharmoniker) aus Köln.

Diese Aufnahme begeistert mich noch heute! Ich dachte mir, wenn Hans Gansch mit seinem Namen dafürsteht, muss ich diese Trompeten ausprobieren.

So ließ ich mir 1999 eine Schagerl B Classic line zuschicken und war sofort von dem Instrument begeistert. Mein erstes Probespiel auf der Schagerl-Trompete führte direkt zum Erfolg und seit dieser Zeit bin ich Schagerl treu geblieben.

Wer hat Dich in den zurückliegenden Jahren am meisten geprägt und was machst du aktuell?

Großen musikalischen Anteil daran, daß ich heute Trompeter im hr-sinfonieorchester bin haben für mich 3 Personen.

Mein erster Lehrer Helmut Goltermann war Soloposaunist im Stadttheater Gießen. Aus Mangel an freien Plätzen bei einem Trompetenlehrer an der Musikschule Marburg habe ich bei ihm meinen ersten Unterricht bekommen.

Mit viel Ruhe und Geduld hat er mich durch die Jahre begleitet und mir die Welt der Musik eröffnet.

Nach dieser Zeit habe ich mich relativ kurzfristig für ein Trompetenstudium entschieden und nicht lange vor dessen Beginn bei Bernhard Schmid meinen ersten „Trompetenunterricht bei einem Trompeter“ erhalten.

So studierte ich an der Hochschule in Frankfurt bis zum Vordiplom bei Bernhard Schmid und wechselte anschließend an die Hochschule Mannheim zu Prof. Günther Beetz.

In seinem Unterricht lernte ich neben absoluter Professionalität und Vorbereitung besonders die Bedeutung von Klangführung und die Erzeugung von Klangfarben und Detailarbeit schätzen.

Neben diesen 3 Musikern haben mich seit meinem 10. Lebensjahr die Kassetten von Maurice Andre stark beeindruckt und begeistert und heutzutage inspirieren mich natürlich meine unmittelbaren Kollegen im Orchester.

Aktuell und bis hoffentlich zu meiner Rente musiziere ich im hr-sinfonieorchester, spiele gelegentlich Kammermusik mit meinen Kollegen und den Rest der Zeit verbringe ich als Co-Trainer der D-Jugend meines Sohnes Noah von Blau Gelb Frankfurt auf dem Fussballplatz oder genieße die Zeit mit meiner Familie.

Wieso vertraust Du Schagerl-Trompeten und welche Instrumente spielst Du aktuell?

Die Firma Schagerl ist auch nach ihren großen Erfolgen und der großen Nachfrage familiär geblieben. So ist über die Jahre das Vertrauen gewachsen und eine Freundschaft entstanden, die mir als Musiker wichtig ist.

Man kauft ja schließlich nicht einen Kühlschrank oder irgendein starres Produkt, sondern ein Instrument, auf dem man sich ausdrücken will, mit dem man sich im optimalen Fall täglich beschäftigt und bei dem jeder Trompeter ständig auf der Suche nach Verbesserungen ist.

Über die letzten Jahre habe ich mein Instrumentarium mehrfach erneuert und spiele aktuell eine Schagerl B Trompete Berlin und eine Schagerl C Trompete Hörsdorf heavy.

Natürlich habe ich noch meine Schagerl Classic Line sowie eine Schagerl B Trompete D1.

An dieser Stelle sage ich Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung in den mittlerweile 21 zurückliegenden Jahren!

Schöne Grüße nach Mank, Heiko Herrmann

 

 

 

 

 

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Interview with Gábor Tarkövi

04.03.2020

Gábor, what are your earliest memories about the Schagerl brand? When and how did the first meeting happen?

Back in 1995 I was lucky enough to become a member of the world famous Pro Brass wind ensemble. Back in the day the ensemble had several Hungarian members and it was a real joy playing with them. But for me the most amazing thing was playing alongside the great trumpet artist Hans Gansch. I had the fortune to know Hans already before – about 6 months earlier I became his student.  I could take lessons from him at the Vienna Opera House and that was a really amazing experience for me. Back then Hans did not teach officially yet, he was the principal trumpet player of the Vienna Philharmonic Orchestra.

I can tell you that those few meetings with Hans improved my playing considerably.

With Pro Brass we’ve been touring Austria, and in 1995 we had a concert in Mank. Following the morning rehearsal Hans said: “Let’s visit Schagerl’s place, maybe he has something interesting to show us.”

When we got to Hörsdorf I had the feeling that for Hans it was like going home.

Karl Schagerl senior and Hans Gansch senior have been friends and colleagues for a long time. Hans Gansch senior used to be the conductor of the brass band in a nearby village where the members of the two families played together: Hans Gansch junior and the two sons of Karl Schagerl, the younger Karl and Robert. Karl Schagerl sen. is a real genius, he is good at everything he does. Back then he built and repaired brass and woodwind instruments, and also violins. He founded his own company in 1961. This was the predecessor of Schagerl Musikhaus. Here he repaired all kind of musical instruments.  When he retired his son Karl junior took over the business. In the meantime the younger son Robert has become a professional maker of brasswind instruments. Whenever we visited them we had the chance to try his newest instruments. Hans has always been enthusiastic about Robert’s activity and supported him with hints and ideas. When Hans and myself visited them together they asked me too what I thought.

So slowly I became a “family member” as well.

How did you finally become an owner yourself, what was your first Schagerl instrument?

Next summer Hans showed up at a Pro Brass rehearsal with a Bb and a C trumpet in his hands. He said: “Try them, these are really good!”. Robert made 2 pairs, one for Hans and one for me. This was the moment I became a Schagerl user.

So I got my very first Schagerl instruments in 1996 and they made me happy from the very first moment.

After that the Schagerl brand went through a serious evolution. At the beginning there was the Classic Line and the Jazz Line. The rotary and the piston. One Bb and C of each. It was like that until around 1999. These trumpets were absolutely successful. But later some musicians were looking for a little bigger, or little smaller models as well. That was when the Vienna model came out, and then the W-2001. These were a little different from original models.  Then the trumpets marked D1 and D2 followed. D standing for “Deutsch” (German system). These were a little larger then the Vienna.

I played a Classic Line Bb till 2015, liked it a lot, this was the trumpet I won my auditions with.

How did you become a Schagerl endorser? What kind of tasks, obligations, benefits does this status come with?

I think this comes with the career of the musician. If someone makes a really nice instrument, and the musician playing it wins the audition an gets a good job, not only the musician becomes more famous also his instrument. I’m always watching which trumpets the young musicians are playing who win auditions. And those are the ones I’m recommending to others, the ones that are worth purchasing. By becoming the principal trumpeter of the Bayern Radio Symphony Orchestra in 1999, not only I became more famous, but also the Schagerl brand. So the reason I became an endorser is that I got better and better jobs as principal trumpeter at top orchestras.

In 2004 I won the job at the Berliner Philharmoniker as co-principal trumpet player with my fellow countryman Tamás Velenczei who also played Schagerl trumpets. It was a fantastic new experience, not only for Tamás and myself, but also for the people making our instruments.

It is also important to mention, however, that the very first great Schagerl trumpets were made under the guidance of Hans Gansch, a world famous and very influential artist. Not much later his brother Thomas Gansch and his ensemble Mnozil Brass did a great job for the brand too.

A long story short: I became an endorser due to my professional career.

During those 24 years we have been working together, the people at Schagerl and myself became very close friends.

What kind of privileges does this come with?

As a student of the academy I’ve been daydreaming about trumpets custom made for me. I’m so happy this dream of mine came true.

What is your personal role in the process of developing? How about the “Berlin” model? Tell us the story please!

In 2011 the company was ready to produce each and every part of their instruments locally. The idea was to have more control over quality – and this was a good idea. This was the moment when we started thinking about a new model.  There was the “Hans Gansch” trumpet, and Karl wanted to have a “Gábor Tarkövi” model as well. I did not like the idea, therefore I recommended to call it “Berlin” instead. It is important to underline that without the help of (sales manager) Michael Schiller the trumpet would not be as good as it is. He was helping a lot during the whole process. At the beginning I also asked Hans Gansch quite frequently what he thinks, he helped a lot too. But, of course, it was Robert who actually built the instruments, therefore I tried to cooperate with him as intensively as it was possible.

We started the innovation process with the Bb. The Bb’s we developed are really very good, students of famous professors are winning good jobs with them.  A couple of years ago we started working on the C trumpet as well – with very good results. A big plus is that the experts working at the factory are absolutely open minded. Whatever my problem is, they never say “OK, but this trumpet is just fine as it is”. They rather make efforts to make the instrument even better, and this is very important.

How do you see the future of the company?

I think this interview makes it clear that since the ‘90s the Schagerl brand is a big success story. And I’m absolutely sure this will remain as it is for many years to come. It is a great pleasure for me to be part of this success.