Seit wann spielst du Schagerl Trompeten?
seit ca. 6 Jahren

Wie bist du zu Schagerl gekommen?
Ich bin zu meiner ersten Schagerl Trompete gekommen weil ich mich auf der B-Trompete verändern wollte, vieles bereits über die sehr guten Instrumente gehört hatte, und nicht zuletzt auf Empfehlung von Gabor Tarkövi. Die hervorragende Ansprache, Intonation und auch die Drehventilmaschine haben mich davon begeistert.

Welche Instrumente sind im Einsatz?
B-Trompete Model Hans Gansch; B-Flügelhorn Dione, (auf der C-Trompete spiele ich meine Monke aus dem Jahr 1997); meinen Anfängerschülern empfehle ich oft die Academica und als Einstieg in Drehventiltrompeten das Modell Salzburg

Wer hat dich in deiner Karriere geprägt?
Hermann Schwarz als mein erster Trompetenlehrer hat meine Liebe zur Trompete entdeckt und immer gefördert. Er gab mir bereits sehr jung immer wieder die Möglichkeit als Solist bei meinem Heimatverein der Musikkapelle Autenried, welche er lange geleitet hat, aufzutreten. Wir sind mittlerweile befreundet und tauschen uns regelmäßig über viele musikalische Dinge aus.
Ein prägender Moment war auch der Besuch eines Konzertes von Maurice André. Er war ab dann mein großes Vorbild.
Während meines Instrumentalpädagogikstudiums habe ich sehr viel von meinem damaligen Hauptfachdozenten Wolfgang Siegert (ehemaliger Solotrompeter Staatstheater Augsburg) gelernt und auch persönlich mitgenommen. Für meine pädagogischen Tätigkeiten hat mich Ulrich Köbl sehr geprägt. Ich profitiere heute noch von seinen herausragenden Methodik/Didaktikseminaren und der Lehrpraxis welche ich bei ihm erlernt habe. Immer wieder lese und studiere ich die alten Unterlagen von ihm. Natürlich habe ich während meines Studiums nicht geahnt, dass ich einmal sein Nachfolger am jetzigen Leopold-Mozart Zentrum in Augsburg werden würde.
Bereits während meines ersten Studiums am Konservatorium nahm ich auf Anraten von Ulrich Köbl Privatunterricht bei Uwe Kleindienst, damals noch Solotrompeter an der bayrischen Staatsoper in München. Von Uwe habe ich unglaublich viel gelernt. Als er dann im Jahr 2000 Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg wurde absolvierte ich 3 Jahre ein künstlerisches Studium bei ihm. In dieser Zeit machte er mich zu dem Trompeter der ich jetzt sein darf. Ich denke, die Zeit während meines Studiums in Rom und die Studiumszeit bei Prof. Kleindienst haben mich am meisten geprägt. In Rom hatte ich z.B. einmal das Erlebnis mit Ennio Morricone zusammen zu arbeiten.
Das wichtigste war aber, dass meine Eltern mich immer unterstützt und ermutigt haben.

Dein musikalischer Werdegang?
Thomas Seitz begann das Trompetenspiel mit 10 Jahren an der Musikschule in Ichenhausen bei Hermann Schwarz (spielt eine Schagerl Berlin). Er studierte bei Wolfgang Siegert am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg und an der Hochschule für Musik in München Trompete.
Mit dem Gewinn zweier Stipendien im Jahr 2000 folgte ein gut siebenmonatiger Studienaufenthalt in Rom, wobei er sich hier vor allem in der Kammermusik und als Solist weitergebildet hat. In den Jahren 2000 – 2003 studierte Thomas Seitz an der Hochschule für Musik.
Nürnberg-Augsburg bei Prof. Uwe Kleindienst und legte die künstlerische Diplomprüfung im Fach Trompete mit sehr gut ab. Als Solist gastierte er bereits in Rom, Kopenhagen, New York, New Jersey, Pittsfield, Long Island, München, Stuttgart, Assisi und vielen weiteren europäischen Städten.
Derzeit ist er Dozent am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, Trompetenlehrer/Fachbereichsleiter Bläser an der Verbands-Musikschule Langenau und gefragter Gastprofessor/ Solist bei internationalen Meisterkursen und Festivals.

02_Thomas-Seitz
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